AT-OeStA/HHStA RK Fridericiana 6-4-91 [Kaiser] Friedrich fordert Herzog Albrecht von Sachsen nach dem Fall von [Wiener] Neustadt auf, mit den verfügbaren finanziellen Mitteln Verteidigungsmaßnahmen gegen den König von Ungarn in Österreich und der Steiermark zu setzen., 1487.08.29 (Einzelstück (Akt

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/HHStA RK Fridericiana 6-4-91
Titel:[Kaiser] Friedrich fordert Herzog Albrecht von Sachsen nach dem Fall von [Wiener] Neustadt auf, mit den verfügbaren finanziellen Mitteln Verteidigungsmaßnahmen gegen den König von Ungarn in Österreich und der Steiermark zu setzen.
Entstehungszeitraum:29.08.1487
Stufe:Einzelstück (Aktenstück, Bild, Karte, Urkunde)

Angaben zu Inhalt und Struktur

Inhalt:Kaiser Friedrich schreibt Herzog Albrecht von Sachsen, dass er dessen Schreiben über den Fall der Neustadt mit kleinem erschreckenn unnsers hertzen und gemuts vernommen, er aber auch von menigtlich gehört hat, daß sie mit kleiner und zimlicher macht gerettet hätte werden können. Doch dies sei leider nicht geschehen, und da Herzog Albrecht nicht mehr so stark sei, dem König (Matthias) von Ungarn im Felde stattlichen widerstannd zu tun, begehrt er von diesem, er soll sich mit uberigem volkh nicht beladen, damit das angeslagen gelt von 32.000 fl. rh.1, die dem Herzog durch Wechsel zugestellt wurden, und was täglich mehr anfällt, nicht unnütz vertan werde. Die noch gehaltenen Schlösser und Städte Erpersdorf, Krems, das Land ob der Enns, das Salz und Eisenerz, Graz, Bruck, Leoben unnd annders so dem kunig am nechst ligt, soll er mit Leuten besetzen und bewahren. Außerdem soll er darauf achten, wohin sich der König von Ungarn mit seiner Macht wenden wird, ob gegen das Land ob der Enns oder gegen Steyrmarch, oder ob dieser sein Kriegsvolk teilt. In diesen Vorhaben soll er den König von Ungarn solange behindern, bis Kaiser Friedrich ihm mit austreglicher hilff zustatten kumen mugen, zumal jetzt die Händel mit seinem Vetter Erzhz. Sigmund beseitigt sind und die Landschaft von den inndern und aussern lannden widerumb zu unnsers haws Osterreich gutem gehöre. Herzog Georg von Bayern ist zudem aufsein Ersuchen hin zu ihm nach Nürnberg gekommen, und er hofft auf dessen Hilfeleistung. Daneben sei er bestrebt, die groß hilff in Gang zu bringen, um Herzog Albrecht und dem Land zur Rettung zu kommen. Bis dahin soll der Hz. seine Truppen trosten, damit das Land bis zum Eintreffen seiner Hilfe unterhalten werden kann. Beiliegend ein Zettel von gleicher Hand mit folgendem Wortlaut: Dartzu so sein die Eysenstatt (Eisenstadt), Vorchtenstain (Forchtenstein), Stuchssenstain (Stixenstein), Starhemberg, Gutenstain, Schewhenstain (Scheuchenstein), Judenburg, Weyttra (Weitra), Waidhof(en) (wohl an der Thaya) und annder geslösser, stett und bevesstigung dem kunig geleg(en), die wellest auch bestellen, nach dem pesst(en) zuverseh(en). (Regesta Imperii).
Ort:Nürnberg
Sprache:Deutsch
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Angaben zum Umfang

Umfang:fol. 139-140

Angaben zur Benutzung

Reproduktion vorhanden:Digitale Aufnahme

Angaben zu verwandtem Material

Orginale (Existenz, Aufbewahrungsort):SächsHStA Dresden (Sign. Loc. 9321, K. Friedrichs Original-Schreiben..., Bl. 27 und 28)
Veröffentlichungen:[RI XIII] H. 11 n. 590
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1517
Erforderliche Bewilligung:Kein Zugang (Reservatbestand)
Physische Benützbarkeit:Nicht möglich
Zugänglichkeit:Ausgewählte Archivmitarbeiter/-innen
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=6173197
 

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