Angaben zur Identifikation |
Signatur: | AT-OeStA/HHStA RHR Judicialia APA 110-1 |
Titel: | Leiningen[-Westerburg und Rixingen], Ludwig Graf von contra Weich, bischöflich-metzische Regierung; Auseinandersetzung wegen Jurisdiktions- und Besteuerungsrechten in Grafschaft Rixingen; Antrag auf kaiserliches Mandat |
Entstehungszeitraum: | 1594 - 1635 |
Darin: | Befehl Kaiser Rudolfs II. an Huprecht Graf von Eberstein, Ludwig Graf von Leiningen-Westerburg und Johann [Graf] von Hohenfels[-Reipoltskirchen] als Inhaber der Grafschaft Rixingen, die Ausübung von Jurisdiktionsrechten in der Grafschaft durch den Bischof von Metz nicht zu gestatten 1582 09 08, fol. 8r-11v, 14r-16v (beglaubigte Abschrift) |
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Angaben zu Inhalt und Struktur |
Kläger/Antragsteller/Betreff: | Leiningen[-Westerburg und Rixingen], Ludwig Graf von (1), später Leiningen[-Westerburg und Rixingen], Philipp [II.] Graf von (2) |
Beklagter/Antragsgegner: | Weich, bischöflich-metzische Regierung |
Gegenstand - Beschreibung: | Kläger (1) berichtet, Beklagter nähmen in der Grafschaft Rixingen jurisdiktionelle Rechte in Anspruch. Kläger (1) bezieht sich auf einen kaiserlichen Befehl an die Inhaber der Grafschaft Rixingen aus dem Jahr 1582, wonach dem Bischof von Metz keine Jurisdiktionsrechte einzuräumen seien. Darüber hinaus hätten Beklagte Kläger als Inhaber der Grafschaft Rixingen aufgefordert, einen Beitrag zu den Reichssteuern des Hochstifts Metz zu leisten und eine Aufstellung seiner Einkünfte aus der Grafschaft vorzulegen. Kläger (1) argumentiert, die Grafschaft Rixingen sei Reichslehen und werde vom Bischof von Metz lediglich als Afterlehen verliehen. Deswegen sei er nicht zur Leistung der geforderten Zahlung verpflichtet. Kläger (1) bittet, den kaiserlichen Befehl von 1582 zu bestätigen und um ein Verbot der Leistung von Steuern zu erweitern. Darüber hinaus bittet er um ein kaiserliches Mandat gegen den Bischof von Metz, den Status der Grafschaft als Reichslehen zu respektieren, außerdem um einen kaiserlichen Befehl an den kaiserlichen Fiskal am Reichskammergericht, ihn ggf. bei der Anstrengung eines Prozesses gegen den Bischof zu unterstützen. Antragsteller (2) bittet um einen kaiserlichen Befehl an die kaiserlichen Bevollmächtigten, die Rechte der Grafschaft Rixingen in ihre Verhandlungen mit französischen Beauftragten um ein |
| en Frieden einfließen zu lassen. |
Umfang: | fol. 1-20; Akten unvollständig |
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Verwandte Verzeichnungseinheiten |
Verwandte Verzeichnungseinheiten: | keine |
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Benutzung |
Schutzfristende: | 31.12.1665 |
Erforderliche Bewilligung: | Keine |
Physische Benützbarkeit: | Uneingeschränkt |
Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
URL: | https://archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4297178 |
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