AT-OeStA/HHStA RK Maximiliana 1-2-3 König Maximilian und sein Sohn, Erzherzog Philipp von Österreich übertragen Dietrich, dem Burggrafen von Rheineck und Herrn zu Bruch dieselben Lehen, die ihnen von denen von Kriechingen anheimgefallen sind, für eine Zahlung von 1000 Gulden rheinisch in Gold. Der

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/HHStA RK Maximiliana 1-2-3
Titel:König Maximilian und sein Sohn, Erzherzog Philipp von Österreich übertragen Dietrich, dem Burggrafen von Rheineck und Herrn zu Bruch dieselben Lehen, die ihnen von denen von Kriechingen anheimgefallen sind, für eine Zahlung von 1000 Gulden rheinisch in Gold. Der vorgenannte Dietrich, seine Erben und Nachkommen dürfen diese Lehen auf ewige Zeit benutzen und besitzen, wie es bei denen von Kriechingen gehandhabt wurde, wenn derselbe Dietrich einen Lehnseid gegenüber Maximilian und Philipp mit Hand und Mund leistet und Treue und Gehorsam schwört.
Entstehungszeitraum:07.04.1486
Stufe:Einzelstück (Aktenstück, Bild, Karte, Urkunde)

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:KM und Philipp, Erzherzog von Österreich, an ihre Statthalter, Pröpste und andere Amtleute des Herzogtums Luxemburg und der Grafschaft Chiny oder ihre Verweser (unsern governeir, probsten und allen anderen, unser amptluden unsers landts und hertzdoms van Lutzenborg und graiffschafft van Chini oder eren staethelder): KM und Philipp teilen ihnen mit, dass sie die Schuld, die sie beim Dietrich, Burggrafen von Rheineck und Herrn zu Broich (unse leve und getrue Dederich, burggraiff zo Rineck und her zo Broich) für seine guten und treuen Dienste, die er in Luxemburg, als Eberhard von der Mark, Herr zu Arenberg (her Eberhart van der Marck, her zo Arborg) dort und in der Grafschaft Chiny Statthalter war, geleistet hat, noch offen haben, begleichen möchten. – KM und Philipp übertragen Dietrich daher für sich und ihre Erben und Nachkommen als Herzöge von Luxemburg und Grafen von Chiny lehensweise (vur uns unse erven und naekomenlingen, hertzogen van Lutzenborg und graven van Chini … belenen und begifftigen) dieselben Lehen, die ihnen von denen von Kriechingen (Creichingen), da sie sich gegen sie, KM und Philipp, mit den Herren von Rodemach (herren van Rodemache) verbunden hatten, heimgefallen sind (verfallen), für eine Zahlung von 1.000 flRh in Gold. Diese Lehen sind teilweise im Hochgerichtsbezirk des Propstes von Bitburg (binnen dem hoegericht der probsten van Bideborg) und teilweise im Hochgerichtsbezirk der Herrschaft zu Broich (eyns deils binnent dem hoegericht der herschafft van Broich) gelegen. Der vorgenannte Dietrich, seine Erben und Nachkommen dürfen diese Lehen auf ewige Zeit nutzen und besitzen (zu gebruichen und die zu besitzen), wie es bei denen von Kriechingen gehandhabt wurde, wenn vor Ort der Belehnung die vorgenannten 1.000 flRh in Gold bezahlt werden und derselbe Dietrich einen Lehnseid gegenüber KM und Philipp mit Hand und Mund leistet und Treue und Gehorsam schwört (uns eyde und huldong gedaen hefft mit hande und monde und beloifft truwe holt und gehoirsam). (RIplus Managing Maximilian 1 n. 126)
Aussteller:Maximilian und sein Sohn Erzherzog Philipp
Empfänger/Vertragspartner:Statthalter, Pröpste und Amtleute des Herzogtums Luxemburg und der Grafschaft Chiny
Ort:Aachen
Sprache:Deutsch
Ansichtsbild:
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Angaben zur Benutzung

Reproduktion vorhanden:Digitale Aufnahme

Angaben zu verwandtem Material

Website:RIplus Managing Maximilian 1 n. 126

Weitere Bemerkungen

Bemerkungen:fol. 2
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1516
Erforderliche Bewilligung:Kein Zugang (Reservatbestand)
Physische Benützbarkeit:Nicht möglich
Zugänglichkeit:Ausgewählte Archivmitarbeiter/-innen
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=3004765
 

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