Angaben zur Identifikation |
Signatur: | AT-OeStA/KA ZSt HKR SR Norm Hübler |
Titel: | Hüblersche Gesetzessammlung (Hübler) |
Entstehungszeitraum: | 1523 - 1818 |
Entstehungszeitraum, Anm.: | Schwerpunktmäßig setzt die Sammlung mit der Maria-Theresianischen Zeit ein. |
Stufe: | Teilbestand |
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Angaben zum Umfang |
Anzahl: | 60 |
Archivalienart: | Buch |
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Angaben zum Kontext |
Aktenbildner-/Provenienzname: | Sammlung |
Verwaltungsgeschichte: | Die kurz "Hüblersche Gesetzessammlung" genannte Materialsammlung ("Sammlung der ... an die k.k. oesterreichische Armee ergangenen politischen, oekonomischen und Justitz-Militair-Gesetze") ist als "Handapparat" eines hohen kriegskommissariatischen Beamten anzusprechen: Franz Hübler (Ratibor, Schlesien 1770-Wien-Währing 3.5.1849). Er trat 1794 in den Hofkriegsrat ein, erscheint 1797 als Feldkriegskommissariatsoffizial, 1805 als Feldkriegskommissär. 1812 nahm Hübler am Rußlandfeldzug des Korps Schwarzenberg teil. 1815 ist er bereits Oberkriegskommissär und Referent des ökonomischen Departements beim Niederösterreichischen Generalkommando. 1831 wurde Hübler Hofrat und trat 1834 in den Ruhestand. Er ist Autor maßgeblicher Werke zur Militärökonomie, darunter insbesondere das zu seiner Zeit weit verbreitete Militär-Oekonomiesystem der k.k. österreichischen Armee, 17 Bde. mit Register. Wien 1820-1824, das auch heute wertvolle Hinweise zur "Alltagsgeschichte" der k.k. Armee in der nachnapoleonischen Zeit zu geben vermag. Auf Hübler geht eine 1821 ins Leben gerufene Stiftung von 24.000 fl. zurück, die dem Unterricht in Militärökonomiekontrolle bzw. mittellosen Waisen von Militärbeamten zugute kommen sollte.
L i t e r a t u r : Österreichisches Militärconversationslexikon, Bd. 3, 1853, S. 277; Wurzbach, Biographisches Lexikon, Bd. 9, 1863, S. 386 f.; Österreichisches Biographisches Lexikon Bd. 3, 1965, S. 1 |
Archivierungsgeschichte: | Die Sammlung war ursprünglich Teil der Bibliothek (Signatur A d XX) und kam erst im Juni 1916 (Erwerbsbuch II 1067/1 ff.) an die Schriftenabteilung, wo sie der Gruppe Zentralstellen angegliedert wurde. Die Lücken zu einzelnen Jahren lassen Verluste vermuten. |
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Angaben zu Inhalt und Struktur |
Inhalt: | Patente, Zirkulare, Dienstreglements, Normalverordnungen in Militärsachen usw. in Abschrift bzw. in Originaldrucken, insbesondere zu Fragen der Heeresverwaltung und Militärökonomie. |
Ordnung und Klassifikation: | Grob chronologische Anordnung. Die einzelnen Bände sind durch die am Ende beigebundenen Indices erschlossen. Hinzu kommen 15 Bände alphabetische Generalregister, die den Band, die Seite und die fortlaufende Nummer des Stücks angeben. |
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Angaben zur Benutzung |
Zugangsbestimmungen: | Frei zugänglich (außer bei schlechtem Erhaltungszustand des Bandes) |
Reproduktionsbestimmungen: | Keine Photokopierung möglich, nur Photographien oder Mikrofilmaufnahmen. |
Sprache: | Deutsch |
Findhilfsmittel: | Beigebundene Indices und Generalregister |
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Angaben zu verwandtem Material |
Verwandtes Material: | Impressen |
Veröffentlichungen: | Die Sammlung ist im Inventar des Kriegsarchivs aus 1953 nicht verzeichnet.
© Österreichisches Staatsarchiv (Michael Hochedlinger) |
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Verwandte Verzeichnungseinheiten |
Verwandte Verzeichnungseinheiten: | keine |
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Benutzung |
Schutzfristende: | 31.12.1848 |
Erforderliche Bewilligung: | Keine |
Physische Benützbarkeit: | Uneingeschränkt |
Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
URL: | https://archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=6771 |
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