AT-OeStA/HHStA UR AUR 8179 Bruno von Karnabrunn, seine Frau Margarethe und ihre Erben bekennen, dass sie dem Juden Rötlein, Sohn der Plume aus Klosterneuburg, und dessen Erben 37 Pfund Wiener Pfennig schulden., 1348.08.13 (Einzelstück (Aktenstück, Bild, Karte, Urkunde))

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/HHStA UR AUR 8179
Titel:Bruno von Karnabrunn, seine Frau Margarethe und ihre Erben bekennen, dass sie dem Juden Rötlein, Sohn der Plume aus Klosterneuburg, und dessen Erben 37 Pfund Wiener Pfennig schulden.
Entstehungszeitraum:13.08.1348
Stufe:Einzelstück (Aktenstück, Bild, Karte, Urkunde)

Angaben zum Kontext

Provenienz:Rep. 3
Archivalienart:Urkunde

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:Bruno von Karnabrunn, seine Frau Margarethe und ihre Erben bekennen, dass sie dem Juden Rötlein (Roetlein), Sohn der Plume (Plum) aus [Kloster-]Neuburg, und dessen Erben 37 Pfund Wiener Pfennig schulden, die sie in den kommenden drei Jahren zurückzahlen sollen, und zwar am kommenden St. Michaelstag (29. 9.) acht Pfund, zu den kommenden Weihnachten (25. 12.) neun Pfund, und in den folgenden Jahren zu Weihnachten je zehn Pfund. Zahlen sie an irgendeinem der Stichtage nicht, kommen pro Pfund und Woche sechs Pfennig Zinsen hinzu. Als Pfand haben sie mit Zustimmung ihrer Erben und mit gesamter Hand ihr freies Eigengut gesetzt; Klara Topplerin hat auf ihre Rechte an der Morgengabe durch Brunos Bruder Otto verzichtet. Die verpfändeten Güter umfassen den Hof der Aussteller zu Bisamberg an dem Wolfseck mit 30 Joch Acker, einem halben Joch Weingarten in dem Wolfhartztal, einem Viertel Weingarten in der Vogelaue, einem Holz, genannt der Spitz, an dem Marichtal, einer Leiten Holz, genannt das Aicharth, im Wolfhartztal neben dem Sachk und einem Krautgarten sowie alles weitere Zubehör. Sollte dies zu wenig sein, stellen sie ihren restlichen Besitz im Land Österreich als Sicherheit, und übernehmen den Schirm gemäß dem Landrecht zu Österreich. Wird einer der Zahltage versäumt, ist der Hof den Juden verfallen; zudem versprechen die Aussteller, die Schuld bei den Juden aus ihrem eigenen Gut zu begleichen und nicht an den Hof oder eine andere Instanz abzutreten. (Brugger/Wiedl)
Aussteller:Bruno von Karnabrunn, seine Frau Margarethe und ihre Erben
Empfänger/Vertragspartner:Rötlein der Jude von Klosterneuburg
Darin:hebräischer Rückvermerk: קילברונר כט '"Kelbruner" 29'
Sprache:Deutsch
Siegel:3 Siegel angekündigt: Aussteller; Konrad von Ladendorf (fehlt); Wernhart von Karnabrunn, der Bruder des Ausstellers.
Beschreibstoff:Pergament

Angaben zur Benutzung

Reproduktion vorhanden:Nicht vorhanden

Angaben zu verwandtem Material

Veröffentlichungen:Brugger/Wiedl, Regesten zur Geschichte der Juden in Österreich im Mittelalter Bd. 2, Nr. 618.
 

Behältnisse

Anzahl:1
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1378
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4293479
 

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