AT-OeStA/HHStA UR AUR 8124 Jakob Müllner bei der Drau in der Rosengasse, Zube, Andreas Binder, Smerl der Jude aus Marburg, Georg, Sohn Ullein Fischers zu Melje, ihre Frauen und Erben bekennen, dass sie von den geistlichen Frauen, der Meisterin Frau Anna und dem Konvent des Klosters Maria Magdalena

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/HHStA UR AUR 8124
Titel:Jakob Müllner bei der Drau in der Rosengasse, Zube, Andreas Binder, Smerl der Jude aus Marburg, Georg, Sohn Ullein Fischers zu Melje, ihre Frauen und Erben bekennen, dass sie von den geistlichen Frauen, der Meisterin Frau Anna und dem Konvent des Klosters Maria Magdalena zu Friesach, die "jaen" von einem Weingarten namens "Graetzzer" bei Melje um einen Zins gepachtet haben.
Entstehungszeitraum:24.04.1348
Stufe:Einzelstück (Aktenstück, Bild, Karte, Urkunde)

Angaben zum Kontext

Provenienz:Rep. 10/20, Salzburg
Archivalienart:Urkunde

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:Jakob (Sun Jaekel) Müllner bei der Drau in der Rosengasse, Zube, Andreas Binder, Smerl (Smaerel) der Jude aus Marburg (ze Marchpurch gesezzen), Georg, Sohn Ullein Fischers zu Melje (Melnikch), ihre Frauen und Erben bekennen, dass sie von den geistlichen Frauen, der Meisterin Frau Anna und dem Konvent des Klosters Maria Magdalena zu Friesach, die "jaen" von einem Weingarten namens "Graetzzer" bei Melje um einen Zins gepachtet haben. Jakob Müllner hat drei "jaen" und zahlt siebeneinhalb Eimer Zins sowie drei Helblinge pro Jahr; Zube und Andreas Binder haben dreieinhalb "jaen" für neun Eimer, das sind viereinhalb Eimer für jeden, und einen Pfennig; der Jude Smerl hat zwei "jaen" für fünf Eimer und einen Pfennig; Georg von Melje hat zweieinhalb "jaen" für sechs Eimer und einen Pfennig. Der Zins soll jährlich zur Lesezeit erbracht werden; ist der Ertrag jedoch zu niedrig, sollen sie anderen, gleich guten Wein zukaufen. Sollten sie die Zahlung unterlassen, sollen sie dem Kloster jeglichen entstehenden Schaden ersetzen, wofür sie ihren gesamten Besitz als Sicherheit setzen, aus dem der Richter von Marburg das Kloster entschädigen soll. (Brugger/Wiedl)
Aussteller:Jäkel Müllner
Empfänger/Vertragspartner:Kloster Maria Magdalena zu Friesach
Ort:Marburg
Sprache:Deutsch
Siegel:angehängtes Siegel von Paltram, Richter von Marburg
Beschreibstoff:Pergament

Angaben zur Benutzung

Reproduktion vorhanden:Digitale Aufnahme

Angaben zu verwandtem Material

Kopien (Existenz, Aufbewahrungsort):Transsumpt 1499 IX 13, Friesach
Veröffentlichungen:Brugger/Wiedl, Regesten zur Geschichte der Juden in Österreich im Mittelalter Bd. 2, Nr. 608.
Website:https://www.monasterium.net/mom/AT-HHStA/SbgE/AUR_1348_IV_24/charter
 

Behältnisse

Anzahl:1
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1378
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4292909
 

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