AT-OeStA/KA MMatr kukA RMatr Infanterieregiment Nr. 10 Infanterieregiment Nr. 10, 1776-1913 (Unterserie)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/KA MMatr kukA RMatr Infanterieregiment Nr. 10
Titel:Infanterieregiment Nr. 10
Entstehungszeitraum:1776 - 1913
Entstehungszeitraum, Anm.:Aufgrund der in der Militärmatrikenführung üblichen Praxis, vor allem Geburts-, aber auch Trau- und Sterbeeinträge oft erst lange Zeit nach dem tatsächlichen Ereignis einzutragen oder im Fall von zivilen beurkundeten Geburten und Eheschließungen nachzutragen, sind immer wieder Personenstandsfälle anzutreffen, die außerhalb der eigentlichen Laufzeit des jeweiligen Bandes liegen.
Stufe:Unterserie

Angaben zum Umfang

Archivalienart:Buch

Angaben zum Kontext

Aktenbildner-/Provenienzname:"Regimentsseelsorge des Infanterieregiments Nr. 10; Feldsuperiorat des Militärseelsorgbezirks von Przemysl."
Verwaltungsgeschichte:"errichtet 1715 Regimentsinhaber bzw. frühere Bezeichnungen: 1715: Heinrich Friedrich Prinz von Württemberg 1717: Ludwig Prinz von Württemberg 1734: Georg Anton Freiherr Lindemann von Lindesheimb 1740: Ernst Ludwig Prinz von Braunschweig-Wolfenbüttel 1788-1790: unbesetzt 1802: Christian Friedrich Markgraf von Anspach und Bayreuth 1806: Anton Freiherr von Mittrowsky 1809: Franz Freiherr Reisky von Dubnitz 1817: Alois Graf Mazzuchelli 1869: Heinrich Freiherr von Handel 1888: Oskar II. Friedrich, König von Schweden und Norwegen 1907: Gustav V. von Schweden"

Angaben zu Inhalt und Struktur

Inhalt:Tauf, Trau- und Sterbebücher

Angaben zu verwandtem Material

Orginale (Existenz, Aufbewahrungsort):"Die im Kriegsarchiv verwahrten Tauf-, Trau- und Sterbebücher des Infanterieregiments Nr. 10 sind Duplikate, die nach 1918 unter Heranziehung der beim Apostolischen Feldvikariat in Wien vorhandenen Abschriften der Originalprotokolle zusammengestellt wurden. Da die jahrgangsweise Einsendung von Abschriften allerdings erst 1816 mit einem hofkriegsrätlichen Reskript angeordnet wurde, um Verlusten wie sie beispielsweise während der Napoleonischen Kriege in größerem Umfang aufgetreten waren, vorzubeugen, reichen Matrikeln der Regimenter, welche als Duplikate ausgezeichnet sind, nur in Ausnahmefällen in den Zeitraum vor Inkrafttreten dieser Bestimmung zurück. Die Originalbände (auch Erstschriften genannt) wurden hingegen bis zur 1869 erfolgten Reorganisation der Militärgeistlichkeit von den Feldkaplänen geführt und bei den Regimentern aufbewahrt. Nach Auflassung der Regimentsseelsorgen in diesem Jahr erfolgte die Protokollierung der beim Regiment anfallenden Tauf-, Trau- und Sterbefälle fortan durch das Feldsuperiorat des jeweiligen Militärseelsorgbezirks, welches auch die älteren, bereits abgeschlossenen Matrikelbände zur weiteren Verwahrung übernahm. Die Gliederung der Militärseelsorgbezirke folgte weitgehend den Entwicklungen der Militärterritorialeinteilung (zuletzt 16 Korpsbereiche), wobei ein Feldsuperiorat für
alle Truppenkörper zuständig war, deren Ergänzungskader (Ergänzungsbezirkskommando bzw. Ersatzbataillons, -kompanie oder –depotkader) in seinem Bereich lagen – näheres dazu findet sich im Abschnitt Verwaltungsgeschichte bei den Beschreibungen der Feldsuperiorate. Das Infanterieregiment Nr. 10 hatte sein Ergänzungsbezirkskommando in Przemysl und fiel somit in den Militärseelsorgbezirks von Przemysl. Nach einer 1904 erfolgten Erhebung waren fünf Bände Taufmatrikeln (beginnend mit dem 24. Jänner 1766), sieben Bände Trauungsmatrikeln (beginnend mit dem 31. März 1766) und sieben Bände Sterbematrikeln (beginnend mit dem 30. Mai 1770) vorhanden (über den Verbleib der hier genannten Bände nach dem Fall der Festung Przemysl 1915 bzw. nach 1918 oder auch den derzeitigen Verwahrungsort liegen keine Informationen vor)."
Kopien (Existenz, Aufbewahrungsort):Sterbematrikel-Duplikate der Weltkriegszeit 1914-1918, die von der Regimentsseelsorge an das beim jeweiligen Armee-Etappenkommando eingerichtete Feldsuperiorat übermittelt wurden, finden sich im Bestand Kriegsmatriken unter den Bandnummern KM3536, KM3537 und KM3538.
Verwandtes Material:Matrikeln von in Spitälern verstorbenen Regimentsangehörigen aus der Zeit der Befreiungskriege finden sich in diesem Bestand unter den Bandnummern MM3559 und MM3560.
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1943
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Nicht möglich
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=8389395
 

Social Media

Weiterempfehlen
 
Startseite|Anmelden|de en fr it nl