AT-OeStA/KA MMatr kukA RMatr Infanterieregiment Nr. 8 Infanterieregiment Nr. 8, 1774-1918 (Unterserie)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/KA MMatr kukA RMatr Infanterieregiment Nr. 8
Titel:Infanterieregiment Nr. 8
Entstehungszeitraum:1774 - 1918
Entstehungszeitraum, Anm.:Aufgrund der in der Militärmatrikenführung üblichen Praxis, vor allem Geburts-, aber auch Trau- und Sterbeeinträge oft erst lange Zeit nach dem tatsächlichen Ereignis einzutragen oder im Fall von zivilen beurkundeten Geburten und Eheschließungen nachzutragen, sind immer wieder Personenstandsfälle anzutreffen, die außerhalb der eigentlichen Laufzeit des jeweiligen Bandes liegen.
Stufe:Unterserie

Angaben zum Umfang

Archivalienart:Buch

Angaben zum Kontext

Aktenbildner-/Provenienzname:"Regimentsseelsorge des Infanterieregiments Nr. 8; Feldsuperiorat des Militärseelsorgbezirks von Wien."
Verwaltungsgeschichte:"errichtet 1642 Regimentsinhaber bzw. frühere Bezeichnungen: 1642: Alexander Schifer Freiherr von und zu Freyling auf Daxberg und Lichtenau 1646: Johann Bernhard von Knöring 1647: Johann Reichard Graf Starhemberg 1661: Hebert Marchese Pio di Savoya 1676. Prosper Graf Arco 1679: Max Laurenz Graf Starhemberg 1689: Philipp Freiherr von Chizzola 1691: Leonhard Alexander Freiherr von Lapaczek 1700: Niklas Graf Palffy 1732: Joseph Friedrich Prinz von Sachsen-Hildburghausen 1787: Karl Graf Pallavicini 1790: Karl Freiherr Huff von Kandersdorf 1798-1801: unbesetzt 1801: Ludwig Joseph von Österreich 1865: Joseph Freiherr Gerstner von Gerstenkorn 1870: Friedrich Freiherr Jacobs von Kantstein 1877: Vincenz Freiherr von Abele 1890: Karl Stephan von Österreich"

Angaben zu Inhalt und Struktur

Inhalt:Tauf, Trau- und Sterbebücher

Angaben zu verwandtem Material

Orginale (Existenz, Aufbewahrungsort):"Die im Kriegsarchiv verwahrten Tauf-, Trau- und Sterbebücher des Infanterieregiments Nr. 8 sind Duplikate, die nach 1918 unter Heranziehung der beim Apostolischen Feldvikariat in Wien vorhandenen Abschriften der Originalprotokolle zusammengestellt wurden; die Bände MM1234, MM1235, MM1240 sowie KM1245, KM1246, KM1247, KM1248 und KM1249 sind hingegen fotomechanische SW-Kopien der Originalbände.Da die jahrgangsweise Einsendung von Abschriften allerdings erst 1816 mit einem hofkriegsrätlichen Reskript angeordnet wurde, um Verlusten wie sie beispielsweise während der Napoleonischen Kriege in größerem Umfang aufgetreten waren, vorzubeugen, reichen Matrikeln der Regimenter, welche als Duplikate ausgezeichnet sind, nur in Ausnahmefällen in den Zeitraum vor Inkrafttreten dieser Bestimmung zurück. Die Originalbände (auch Erstschriften genannt) wurden hingegen bis zur 1869 erfolgten Reorganisation der Militärgeistlichkeit von den Feldkaplänen geführt und bei den Regimentern aufbewahrt. Nach Auflassung der Regimentsseelsorgen in diesem Jahr erfolgte die Protokollierung der beim Regiment anfallenden Tauf-, Trau- und Sterbefälle fortan durch das Feldsuperiorat des jeweiligen Militärseelsorgbezirks, welches auch die älteren, bereits abgeschlossenen Matrikelbände zur weiteren Verwahrung übernahm. Die Gliederung der Militärseel
sorgbezirke folgte weitgehend den Entwicklungen der Militärterritorialeinteilung (zuletzt 16 Korpsbereiche), wobei ein Feldsuperiorat für alle Truppenkörper zuständig war, deren Ergänzungskader (Ergänzungsbezirkskommando bzw. Ersatzbataillons, -kompanie oder –depotkader) in seinem Bereich lagen – näheres dazu findet sich im Abschnitt Verwaltungsgeschichte bei den Beschreibungen der Feldsuperiorate. Das Infanterieregiment Nr. 3 hatte sein Ergänzungsbezirkskommando in Kremsie/Kromeríž und fiel somit in den Militärseelsorgbezirks von Wien. Nach einer 1904 erfolgten Erhebung wurden die Bände zu diesem Zeitpunkt im Feldsuperiorat diese Seelsorgbezirks aufbewahrt, infolge des Prager Übereinkommens (Übereinkommen zwischen der Republik Österreich und der tschecho-slowakischen Republik, betreffend die Durchführung einzelner Bestimmungen des Staatsvertrages von Saint-Germain-en-Laye, StGbl. Nr. 479/1920) jedoch offenbar zu Beginn der 1920er Jahre an die Tschechoslowakei ausgefolgt [eine Liste der von tschechoslowakischer Seite angeforderter Bände findet sich unter MLA-Präs. Nr. 6.846/1921; weitere Recherche BKA] Das Militärarchiv in Prag verwahrt folgende Originalbände: Anmerkung: bei der Nummerierung der Tomi scheinen bestimmte Ziffern mehrfach vergeben worder zu sein, in den eckigen Klammern ist jeweils die aktuelle g
efolgt von der früheren Signatur angeführt Tauf-, Trau- und Sterbebuch Tomus I 1774-1801 [1100/1101] Geburts- und Taufbuch Tomus III 1784-1801 [1067/1103] Geburts- und Taufbuch Tomus IV 1801-1815 [1068/1104] Geburts- und Taufbuch Tomus V 1815-1830 [1069/1105] Geburts- und Taufbuch Tomus VI 1828-1865 [1070/1106] Geburts- und Taufbuch Tomus VII 1866-1918 [1071/1107] Traungsbuch Tomus IV 1781-1815 [1075/1110] Traungsbuch Tomus V 1816-1841 [1076/1111] Traungsbuch Tomus VI 1841-1857 [1077/1112] Traungsbuch Tomus VII 1858-1866 [1078/1113a?] Traungsbuch Tomus VIII 1867-1909 [1079/1115] Traungsbuch Tomus IX 1908-1919 [1080/1116] Sterbebuch Tomus II 1735-1801 [1085/1119] Sterbebuch Tomus III 1792-1799 [1086/1120] Sterbebuch Tomus IV 1801-1816 [1087/1121] Sterbebuch Tomus V 1815-1833 [1088/1122] Sterbebuch Tomus VI 1833-1847 [1089/1123] Sterbebuch Tomus VIII 1847-1849 [1090/1124] Sterbebuch Tomus VII 1847-1857 [1091/1125] Sterbebuch Tomus IX 1856-1879 [1092/1126] Sterbebuch Tomus X 1878-1902 [1093/1127] Sterbebuch Tomus XI 1902-1915 [1094/1128] Sterbebuch Tomus XII 1914-1917 [1095/1129] Sterbebuch Tomus XIV 1914-1918 [1096/1131] Sterbebuch Tomus XV 1914-1922 [1097/1132]"
Kopien (Existenz, Aufbewahrungsort):Sterbematrikel-Duplikate der Weltkriegszeit 1914-1918, die von der Regimentsseelsorge an das beim jeweiligen Armee-Etappenkommando eingerichtete Feldsuperiorat übermittelt wurden, finden sich im Bestand Kriegsmatriken unter den Bandnummern KM3521, KM3522 und KM3523.
Verwandtes Material:Matrikeln von in Spitälern verstorbenen Regimentsangehörigen aus der Zeit der Befreiungskriege finden sich in diesem Bestand unter den Bandnummern MM3559 und MM3560.
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1948
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Nicht möglich
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=8389358
 

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