AT-OeStA/KA MMatr kukA RMatr Infanterieregiment Nr. 5 Infanterieregiment Nr. 5, 1852-1918 (Unterserie)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:AT-OeStA/KA MMatr kukA RMatr Infanterieregiment Nr. 5
Titel:Infanterieregiment Nr. 5
Entstehungszeitraum:1852 - 1918
Entstehungszeitraum, Anm.:Aufgrund der in der Militärmatrikenführung üblichen Praxis, vor allem Geburts-, aber auch Trau- und Sterbeeinträge oft erst lange Zeit nach dem tatsächlichen Ereignis einzutragen oder im Fall von zivilen beurkundeten Geburten und Eheschließungen nachzutragen, sind immer wieder Personenstandsfälle anzutreffen, die außerhalb der eigentlichen Laufzeit des jeweiligen Bandes liegen.
Stufe:Unterserie

Angaben zum Umfang

Archivalienart:Buch

Angaben zum Kontext

Aktenbildner-/Provenienzname:"Regimentsseelsorge des Infanterieregiments Nr. 5; Feldsuperiorat des Militärseelsorgbezirks von Kassa."
Verwaltungsgeschichte:"nach der Auflassung der Militärgrenze in Siebenbürgen 1851 aus dem 1. Szekler Grenzregiment errichtet (aufgestellt 1762, 1769-1798 ""siebenbürgisches 1. Szekler Grenz-Infanterie-Regiment Nr. 73"", 1798-1851 ""siebenbürgisches 1. Szekler Militär-Grenz-Infanterie-Regiment Nr. 14"") Regimentsinhaber bzw. frühere Bezeichnungen: 1851: Eduard Fürst Liechtenstein 1864: Ludwig II. von Bayern 1886-1888: unbesetzt 1888: Ludwig König von Portugal und Algarvien 1889: Theodor Braumüller von Tannbruck"

Angaben zu Inhalt und Struktur

Inhalt:Tauf, Trau- und Sterbebücher

Angaben zu verwandtem Material

Orginale (Existenz, Aufbewahrungsort):"Die im Kriegsarchiv verwahrten Tauf-, Trau- und Sterbebücher des Infanterieregiments Nr. 5 sind Duplikate, die nach 1918 unter Heranziehung der beim Apostolischen Feldvikariat in Wien vorhandenen Abschriften der Originalprotokolle zusammengestellt wurden. Die Originalbände (auch Erstschriften genannt) wurden hingegen bis zur 1869 erfolgten Reorganisation der Militärgeistlichkeit von den Feldkaplänen geführt und bei den Regimentern aufbewahrt. Nach Auflassung der Regimentsseelsorgen in diesem Jahr erfolgte die Protokollierung der beim Regiment anfallenden Tauf-, Trau- und Sterbefälle fortan durch das Feldsuperiorat des jeweiligen Militärseelsorgbezirks, welches auch die älteren, bereits abgeschlossenen Matrikelbände zur weiteren Verwahrung übernahm. Die Gliederung der Militärseelsorgbezirke folgte weitgehend den Entwicklungen der Militärterritorialeinteilung (zuletzt 16 Korpsbereiche), wobei ein Feldsuperiorat für alle Truppenkörper zuständig war, deren Ergänzungskader (Ergänzungsbezirkskommando bzw. Ersatzbataillons, -kompanie oder –depotkader) in seinem Bereich lagen – näheres dazu findet sich im Abschnitt Verwaltungsgeschichte bei den Beschreibungen der Feldsuperiorate. Für den Zeitraum vor Umwandlung in ein reguläres Infanterieregiment ist zu beachten, dass die Grenzregimenter nur während der fallweise ein
tretenden Mobilisierung zum Felddienst der Jurisdiktion der Militärgeistlichkeit unterstanden, wohingegen sonst Geburts-, Trau- und Sterbefälle vom lokalen Zivilklerus protokolliert wurden [@@@ Kaiserliche Resolution vom 23. September 1752 über die Neuordnung der geistlichen Jurisdiktion, Zuständigkeit des Zivilklerus im Bereich der Militärgrenze (Reg.Nr. 342ff. ex Sept. 1752), Hofkriegsrätliches Reskript W, Zl.164 vom 5. Oktober 1808, Hofkriegsrätliche Verordnung N, Zl. 2.954 vom 31. August 1834; Nachschau Regelungen vor 1752 und Wortlaut 1808! Verweise Schloßkapelle Csik-Szereda MM4377 @@@] Das Infanterieregiment Nr. 5 hatte sein Ergänzungsbezirkskommando in Szatmár-Németi/Sathmar/Satu Mare und fiel somit in den Militärseelsorgbezirks von Kassa/Kaschau/Kosice. Nach einer 1904 erfolgten Erhebung wurden die Bände zu diesem Zeitpunkt im Feldsuperiorat diese Seelsorgbezirks aufbewahrt, nach 1918 gelangten die Bände an das Miltärarchiv in Prag, von dem sie nach der Teilung der Tschechoslowakei an das neugegründete Militärarchiv in Bratislava übergeben wurden. Das Militärarchiv in Bratislava verwahrt folgende Originalbände: Anmerkung: bei der Nummerierung der Tomi scheinen bestimmte Ziffern mehrfach vergeben worder zu sein, in den eckigen Klammern ist jeweils die aktuelle Signatur angeführt Geburts- und Taufbuch
Tomus I 1851-1915 [126] Traungsbuch Tomus I 1852-1893 [127] Traungsbuch Tomus II 1894-1918 [128] Trauungsrapular 1860-1868 [129] Sterbebuch Tomus I 1851-1855 [130] Sterbebuch Tomus II 1855-1866 [131] Sterbebuch Tomus III 1867-1915 [132] Sterbebuch Tomus IV 1914-1917 [133] Sterbebuch Tomus V 1916-1918 [134] Sterbebuch Tomus VI 1915-1920 [135]"
Kopien (Existenz, Aufbewahrungsort):Sterbematrikel-Duplikate der Weltkriegszeit 1914-1918, die von der Regimentsseelsorge an das beim jeweiligen Armee-Etappenkommando eingerichtete Feldsuperiorat übermittelt wurden, finden sich im Bestand Kriegsmatriken unter den Bandnummern KM3518, KM3519 und KM3520.
Verwandtes Material:"Geburts-, Trau- und Sterbeeinträge von Regimentsangehörigen aus der Zeit vor der Umwandlung in ein reguläres Infanterieregiment finden sich in den Matrikeln der Schloßkapelle von Csíkszereda/Szeklerburg/Miercurea Ciuc, Bandnummer MM4377 (ab 1772). Matrikeln von in Spitälern verstorbenen Regimentsangehörigen aus der Zeit der Befreiungskriege finden sich in diesem Bestand unter den Bandnummern MM3559 und MM3560."
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:keine
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.1948
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Nicht möglich
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=8389314
 

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